DTV-Fragen

SuDaFe Jugend-Rangliste nur mit WDSF ID-Card

Startbuch DTV; Bild: Exner

ID-Card statt Startbuch; Bild: Exner

WDSF ID-Card für Jugend A und Junioren II B beim SuDaFe für Starts erforderlich. Bedenken zum Datenschutz und Recht in den „AGB“ nicht vom DTV gelöst. Praktische Regelung für Datenschutz im DTV und WDSV wurde in einem Jahr nicht gefunden. -*- Nun wird also eine Misere sichtbar: Die am ehesten Schutz bedürfen – also die hier ganz konkret die Jugend A und Junioren II B beim SuDaFe tanzen wollen – müssen für die Turnier-Teilnahme bei der deutschen Ranglisten die WDSF ID-Card bestellen.

WDSF IF-Card – Kleingedrucktes

Als Rechtsanwalt habe ich bereits unter dem 23.06.2012 öffentlich auf die zahlreichen kritischen Klauseln hier in meinem Blog  hingewiesen. Eine angemessene Reaktion oder Änderung der ID-Card-Bedingungen ist nicht erfolgt; ganz abgesehen von der Verbindlichkeit bzw. der Sprachenfrage für eine solche Online-Meldung. Statt also die Kritik ernst zu nehmen, hat man fast ein Jahr vertan.

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DTV-Verbandstag 2012: Hamburg – Der HATV Bericht

Eine sehr umfassende und sprachlich sachliche Information zum Ablauf des DTV-Verbandstags 2012 in Berlin (23./24.06.) brachte der Hamburger Tanzsport (HATV) schon am 26.06.2012. Dabei kann man zugleich den Hinweis des HATV loben, der klarstellend festhält „Mit Namen versehene Artikel geben nicht die Meinung des HATV-Vorstandes wieder.“ So kann man auch Diskussion und andere Meinungen zulassen. Entsprechend sei auch hier ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dort die Meinung des Autors Ernst Fuge geschrieben steht. Diese ist zudem schön bebildert mit Fotos von Karl-Heinz Paasch, so dass der Bericht wirklich anschaulich wird. Hier der vollständige Text in den Zitat-Bereichen und eine eigene Kommentierung meinerseits.

HATV zum DTV VT 2012: Guter Bericht und Fotos.

HATV zum DTV VT 2012: Guter Bericht und Fotos.

DTV-Verbandstag 2012 – Viele

Diskussionen und ein enger Zeitplan

[26. Juni 2012] Dieser Verbandstag stand ganz im Zeichen der vom Hauptausschuss (HAS) beantragten Neufassung der Satzung. Die Beratungen dazu nahmen den größten Raum des Verbandstages ein. Sie begannen am späten Sonnabendnachmittag, wurden Sonntag um 9:00 fortgesetzt und zogen sich bis etwa 15 Uhr an diesem Sonntag-Nachmittag hin.

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tanzsport.de: DTV-Bericht zum Verbandstag

DTF zum DTV-Verbandstag 2012

DTF zum DTV-Verbandstag 2012

24.06.2012, Berlin – Schon gestern gab es um 18:00 Uhr einen ersten Bericht zum DTV-Verbandstag online auf tanzsport.de. Viele Themen waren mit Spannung erwartet und bereits in der geschlosssenen Facebook-Gruppe „Deutsches Tänzerforum (DTF)“ angeregt und oft kontrovers diskutiert worden.

Der vorgenannte erste Bericht stellt nun das Ergebnis aus DTV-Sicht für einige Entscheidungen vor. Unter anderem wurde der vom HAS – also intern vorbereitete – Antrag zur Satzungsänderung in „entscheidenden Passagen“ nicht mit der erforderlichen 2/3 Mehrheit angenommen. Dazu zählt unter anderem die umstrittene Regelung zur „automatischen Stimmübertragung“ für künftige Verbandstage. Die Beitragserhöhung wurde allerdings akzeptiert, wenn auch mit einer kleinen Änderung: Das Datum der Erhöhung wurde geteilt und eine Teilerhöhung von 10 Cent/Monat auf 2014 verlagert.

Kritik: Vorabinformation zum DTV-Verbandstag

Meine Meinung: Insgesamt kann auch dem Bericht des DTV die fehlende Zeit für umfassende Information und Diskussion der anstehenden Themen klar entnommen werden. Die Vorbereitung für diesen Verbandstag 2012 muss in dieser Hinsicht dann als Flop angesehen werden. Die Verbandsaufgabe der Information der Mitglieder war nicht rechtzeitig begonnen worden und inhaltlich zu lückenhaft erfolgt. Die Ablehung einiger Anliegen ist hierfür eine Quittung; aus Verbandssicht dabei sogar eine sehr moderate. Doch schon im Vorfeld des Vernabdstags im DTF hatte der vehemente Verweis Einzelner im DTF auf den Verbandstag vorab schon ganz klar gemacht: Dort sollte entschieden werden. Egal auf welcher Informationnbasis.

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WDSF- ID-Cards: Vorsicht vor Kleingedrucktem

Eigentlich sollte die WDSF-ID-Card nur eine Arbeitserleichterung für die Turnierleiter beim Check-in der internationalen Turniere sein. Die neuesten Antrags-Bedingungen sind dagegen ein echter Hammer. Der DTV weist nicht einmal auf die neuen Ausgabe-Bedingungen hin. Diese gibt es nur in englisch und sie führen nun zu einer Übertragung von Bild- und Filmerechten, „Freigabe“ personenbezogener Daten, etc.

WDSF-Forderungen zur ID-Card

Startbuch DTV; Bild: Exner

ID-Card statt Startbuch; Bild: Exner

A. „WDSF Rules, Regulations and Procedures”

  1. Anerkennung der WDSF Regeln
  2. Schiedsgerichtsklausel für Lousanne (CAS)
  3. Unterwerfung unter Disziplinarstrafen des WDSF
  4. Doping Regeln und Zustimmung zur Blutentnahme

B. “Use of Image, Name and Likeness”

  1. Rechtsübertragung an Bildern und Filmen.
  2. Unentgeltlichkeit der Übertragung ohne zeitliche Begrenzung.

C. “Acknowledgment of Risks/Release of Liability”

  1. Gesundheits- und Fitness-Erklärung
  2. Haftungsfreizeichnung der WDSF, Veranwalter, etc. für Gesundheitsschäden.

D. „Dispute Resolution“

  1. Rechtswahl Schweizer Recht (und Wiederholung der Schiedsgerichtsklausel)

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HAS-Antrag: DTV soll WDSF-Mitglied werden und Recht zur Mitwirkung

Schon vor geraumer Zeit habe ich den HAS-Antrag für den Verbandstag des DTV hier dargestellt. Mit in diesem Text die Satzungsänderung in § 3 Abs. 1 , dass der DTV auch Mitglied des WDSF werden soll. Eine inhaltliche Begründung, warum dies erforderlich sei oder was dies in der Satzung bewirken soll, ist mir vom DTV noch nicht aufgefallen. Warum erhalten Vereine und Mitglieder eine solche Begründung nicht? Warum wurden Vereine und Mitglieder auf diesen Punkt bislang nicht ausdrücklich und frühzeitig hingewiesen? Da lohnt sich doch einmal als Denkanstoß ein Vergleich mit einem ganz aktuellen Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu Mitwirkungsrechten, fundierten Willensbildung, umfassende Information zum frühestmöglichen Zeitpunkt und Grenzen der Informationspflicht.

BVerfG-Rechte-Mitwirkung-Information

BVerfG: Urteil Rechte der Mitwirkung und frühzeitigen Information (Screenshot: BVerfG)

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Tanzsport: Mut-Bürger im Tanzfrack

Der Bundespräsident hat eine Rede Joachim Gauck über die „Mut-Bürger in Uniform“ vor der Führungsakademie der Bundeswehr gehalten. Und wieviel Mut-Bürger gibt es zur Zeit im Tanzsport? Bei Sperren, zur Unabhängigkeit der Wertungsrichter, der „Amtsenthebung“ des Aktivensprechers beim WDSF?

Gern hätte ich das nachfolgende Zitat bearbeitet und einfach das Wort Bundeswehr automatisch durch das Wort Tanzsport ersetzt. Doch dann wären einige Aussagen richtig geblieben, andere in ein blankes Gegenteil verkehrt worden. Zudem gibt es viele weitere Signalwörter (Soldaten und Soldatinnen, Führungsakademie, Standorte, Wehrpflicht, usw., die eine „Umsetzung“ in den Tanzsport erforderlich gemacht hätten.)

Mut-Bürger im Tanzsport – Do It Yourself!

So habe ich mich entschieden den Absatz unverändert aus Spiegel-Online zu zitieren. Möge jede(r) Tänzer oder Tänzerin, Verein, Verband (DTV, DPV, WDSF, WDC) oder jede Projektgruppe oder AG sich in dem Zitat als Mut-Bürger wieder finden und auch eine geeignete Idee für die „Zukunft Tanzsport“.

Spiegel-Online_Gauck-Rede_Mutbuerger

Spiegel-Online: Gauck-Rede "Mutbuerger ..."

Gaucks Rede im Wortlaut „Mut-Bürger in Uniform“

Joachim Gauck hat bei einer Ansprache bei der Führungsakademie der Bundeswehr mehr Offenheit für Auslandseinsätze gefordert. Die Rede des Bundespräsidenten im Wortlaut:

(…) Und so ist für mich die Bundeswehr Teil des „Demokratiewunders“, das sich nach dem Zweiten Weltkrieg im Westen vollzogen hat – und vor etwas mehr als zwei Jahrzehnten dann auch im Osten unseres Landes.

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