International German Classics und Deutsche Meisterschaft im Rollstuhltanz

Bei dem umfangreichen Turnierwochenende über den 1. Mai sollen hier die Turniere im Rollstuhltanz nicht unterschlagen werden. Dabei ging es um nicht weniger als die Deutsche Meisterschaft in den Standardtänzen und die International German Classics mit Finals in den lateinamerikanischen Tänzen.

Deutsche Meisterschaft in den Standardtänzen

Im ersten Teil des Abends wurden u.a. die Deutschen Meister in den Standardtänzen ermittelt. Es bestätigten Jean Marc Clement und Andrea Neumann von RSV Frankfurt ihre Form und verwiesen Andreas Donath / Heike Limberg auf den zweiten Platz. Die Neulinge in der Leistungssportgruppe Reiner Kober / Birgit Habben-Kober überraschten mit einem starken dritten Platz. Das Ehepaar aus Essen tanzt schon seit einiger Zeit, aber das Turnier in Rheinsberg war ihr erstes in der Leistungssportgruppe. „Das Tanzen schweißt uns zusammen, es ist unsere Art, sehr intensiv unsere Freizeit zu verbringen“, berichtet Reiner Kober auf die Frage nach der Bedeutung des Tanzens in ihrem gemeinsamen Leben. Und seine Frau Birgit ergänzt: „Der Zündstoff, der immer mal im Training entstehen kann, bleibt auf dem Parkett.“ Einen gemeinsamen Traum hat sich das Paar vor zwei Jahren erfüllt, als beide zusammen beim Wiener Opernball einen Wiener Walzer auf das Parkett legen konnten.“ [ Quelle: Bericht auf fdst.de ]

Highlight: Lateinamerikanische Tänze

International German Classics bildeten das Higlight der VeranstaltungIn den Finals lateinamerikanischen Tänze herrschte eine sonst nur bei Formationsturnieren übliche aufgeheizte Atmosphäre. Lautes Klatschen der Zuschauer, Kreischen und Anfeuern einzelner Paare durch die Teams und Schlachtenbummler vereint mit den heißen Latino-Rhythmen. Sieger in dieser Kategorie bei den International German Classics im Rollstuhltanz am 1.Mai wurden Maxim Sedakov / Svetlana Kukshkina, die für Russland starteten. Die Silbermedaille errangen Steven Fenech / Mandy Ghio für Malta, der dritte Platz ging an die Kombination aus der Ukraine Ivan Zamiga / Ievgeniia Babina.

Neuerung: Geschlossene Wertung

Eine Änderung im Ablauf und dem Erscheinen der Turnierwertung ergab sich aus der neuen geschlossenen Wertung:

„Die nach internationalen Regeln vorgeschriebene geschlossene Wertung war neu bei diesem vierten Turnier in Rheinsberg. Im Gegensatz zur deutschen offenen Wertung können die Wertungsrichter bei der geschlossenen Wertung einander nicht beeinflussen und Teilnehmer wie Zuschauer wissen bis zum Schluss nicht, wer auf welchem Platz steht. So bleibt es spannend bis zum letzten Tanz und die Paare holten die letzten Reserven aus sich heraus.“ [ Quelle: Bericht auf fdst.de ]

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