RadioBremen: Trauer-Stimmung beim GGC Bremen nach WM-Platz 4

GGC Bremen im WM-Finale 2011

GGC im WM-Finale

05.12. RadioBremen titelt „Tränen beim Grün-Gold-Club Bremen“ und beschreibt die bittere Enttäuschung für den GGC Bremen in Wort und Video: Die - des GGC Bremen von Trainer Roberto Albanese hat bei der im litauischen Vilnius eine Medaille knapp verpasst und landete nur auf Platz vier. Kurz vor den Bremern auf dem Bronzeplatz das zweite deutsche Team, die Formationsgemeinschaft Aachen/Düsseldorf. „Die Bremer zeigten sich nach dem Turnier tief enttäuscht, die Tränen flossen praktisch in Strömen.“ so im Artikel.

< Video: Der Finalauftritt des Grün-Gold-Club Bremen bei RadioBremen [Video beim Sender nicht mehr verfügbar, schade.]

Intensive Vorbereitung

Mit der neuen Choreografie „Blast“ wollte der Grün-Gold-Club Bremen die Litauer vor heimischen Publikum schlagen. Dafür hatte man extra auf die Europameisterschaften Anfang des Jahres verzichtet, um mehr Zeit für die Vorbereitung zu haben. Zusätzlich hatte das Team von Roberto Albanese noch einen Fitnesstrainer eingestellt und für alle Tänzer wurden Ernährungspläne aufgestellt. Bei den deutschen Meisterschaften belohnte die Jury diese akribische Arbeit mit sieben Einsen. Bei den Weltmeisterschaften wurden die Bremer jetzt abgestraft.

Bewertung der Wertung

Am Ende wird es eine Geschmacks- oder sogar Philosophiefrage gewesen sein. Die vier Vieren in der Wertung kamen ausschließlich aus Osteuropa. „Man merkt eindeutig, das hier im Osten anderes gefragt ist“, so Tänzer Thomas Postera.

Trainer des GGC Bremen: Roberto Albanese (Interview)

Trainer des GGC Bremen: Roberto Albanese (Interview)

Während die Litauer auf Exaktheit und Synchronität setzen und dabei fast schon hüftsteif wirken, setzt Roberto Albanese weiterhin auf die tänzerischen Qualitäten seines Teams. Eine Kurskorrektur wird es für ihn trotz des WM-Absturzes aber nicht geben. „Da habe ich gar kein Bock drauf. Wenn ich Gymnastik machen will, gehe ich in einen Gymnastikverein oder gehe zum Bodenturnen, dann brauche ich nicht das Lateintanzen“, so Albanese.

„Ich kann es gar nicht fassen. Ich versuche weiter an diesen Sport zu glauben, aber das fällt mit jetzt schwer“.

„Offenbar ist hier eine andere Art des Tanzens gefragt“, so der zerknirschte Trainer Roberto Albanese am Abend.

> Video: Interview mit Roberto Albanese [Video beim Sender nicht mehr verfügbar, schade.]

Quelle/Texte: RadioBremen

 

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