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Training – Kampf – Deutsche Meister : Ferruggia – Köhler
Aus dem Interview
- Die Tänze? “Der Langsame Walzer läuft am besten.” (… und zum Problem mit dem Kleid im letzten Langsamen Walzer …)
- “Es ist nicht gut einen Titel zu verlieren … aber eine Chance zu wachsen.”
- Aufgeben? “Jetzt wird erst recht trainiert.” (frei nach Benedetto Ferruggia)
- Blackpool? “Wir haben nicht teilgenommen wegen den Vorgaben des Verbandes.” (Claudia Köhler)
Anm: Wenn mir jmd eine Übersetzung der Russischen Antworten von Benedetto Ferruggia am Ende des Interviews schicken könnte, wäre das klasse. :)
YouTube-Video : Benedetto Ferruggia – Claudia Koehler (Germany) Interview
Hochgeladen von DanceSportRu am 29.10.2011
Tanzen lernen und verbessern: Arm- und Hand-Haltung Standard I
Grundlagen der Standard-Haltung
Arme und Hände sind beim Tanzen Mittel zum Ausdruck und kann leicht verbessert werden. Denn Ausdruck ist nur eine Funktion von insgesamt 4 wichtigen Aufgaben, die eine richtige Arm- und Hand-Haltung erfüllt.

Armhaltung Standard1; Bild+Idee: Exner
Armhaltung der gefassten Hände
< Zum Bild – Fehler-Finder: Armhaltung der gefassten Hände
(1) Schulter ist meist nach unten zu stabilisieren. (insb. bei Führung und Folgen einer Neigung; engl. sway).
(2) Der Oberarm ist aufwärts orientiert und zu halten.
(3) Der Unterarm ist vorrangig in angemessenem Rahmen zum Tanz-Partner zu platzieren (insb. bei Größenunterschieden im Paar) und muss bei Drehungen / Rotationen die auftretenden Kräfte aufnehmen.
(4) Die Hand (genauer: das Handzentrum) ist bei den gefassten Händen eine Verlängerung des Unterarms.
Grundregeln im Tanzsport-Training: Gruppen von Regeln

Die logische Regel; Bild+Idee: Exner
In dem ersten Beitrag “Regeln im Tanzsport-Training: Weniger ist mehr!” vom 25.10.2011, habe ich mich für eine klares Regelverständnis und eine Begrenzung der Vermittlung von Regeln im Tanzsport-Training ausgesprochen. Beginnen wir für die Interessierten daher mit dem Regelverständnis.
[ Wer später erst bei der Anwendung der erzielten Erkenntnisse für Trainer, Tänzer und Wertungsrichter der Darstellung folgt, wird wahrscheinlich hierher verwiesen. Ist aber kein Problem, denn die moderne Technik hat Euch wohl per Hyperlink hierher geführt. ,-) ]
I. Regeln für das Tanzsport-Training
Wenn im Tanzsport-Training Grundregeln vermittelt werden sollen, so ist schnell die Frage bei der Hand: Was sind Regeln überhaupt? oder einfacher: Was soll ich tun? Die genaue Bestimmung von Regeln hilft, diese Regeln von weiteren bzw. anderen Informationen abzugrenzen. Auch die weiteren Informationen (z. B. Kleidung, Schminke, Auftreten, Ernährung, etc.) werden ein Tänzer und eine Tänzerin brauchen und beim Training oder für Turniere auf lange Sicht verwenden können. Für die Erreichung der selbstgesetzten Ziele werden sie diese weitere Information vllt sogar verwenden müssen.
Regeln im Tanzsport-Training: Weniger ist mehr!

Tanzen als geordnetes Haus; Bild+Idee: Exner
Die DanceDevils haben sich angeschickt, Grundregeln des Tanzsports in ein Erfolgskonzept für ein besseres und methodisches Training einzuführen (Devils Dance Concept). Tatsächlich ist die Trainingswissenschaft in anderen Sportarten rasant weiter entwickelt worden. Nur gut, wenn nun auch im Tanzsport ein wenig Neuerungen versucht werden. Als Kern- und Angelpunkt (Neuheit) würde ich die Beschränkung auf Grundregeln in diesem Konzept sehen.
Grundregeln statt Informationsflut
Im Tanzsport wird gerne Wissen vermittelt: Die Handhaltung, Armhaltung, etwas zum geraden Stand, ein bisschen Shape, Kopfgewicht und vielleicht ein bisschen Head-Spin für die Latein-Tänzer, Fußkraft und dann jede Menge Figuren und Folgen. Ist dies abgearbeitet, kommt die Musik, Paarharmonie, Führen und Folgen, Heben und Senken, Floorkraft, Ausstrahlung und dann noch Lieblingsthemen wie Balance (meine, Deine, unsere) und Energie (in allen ihren Erscheinungsformen, bis hin zur spirituellen Erleuchtung! Ja auch das!) … und vieles andere.
Fitness-Training im Alltag: Vom Bürostuhl zur Tanz-Haltung

Stuhl-Übungen für optimale Tanzhaltung; Bild Exner
Neulich hatte ich auf Turniere-tanzen.de die 4 Dreh- bzw. Rotations-Ebenen des Körpers vorgestellt, die im Tanzsport sehr häufig benutzt und ggf. auch isoliert eingesetzt werden. Zunächst ging es auch noch nicht um Neigungen, die heute aber in der Übung hinzukommen wird.
Heute also einige vertiefende praktische Übungen, die man auf einem Bürostuhl, zu Hause oder mit einem Stuhl aus dem Trainingssaal die Isolation der Drehungen der Körperebenen für die Rotation (1) und (2) die Neigung für den Tanzsport üben kann.
Alltags-Übung: Rotation
Was eine Rotation ist und worauf für die Gesundheit geachtet werden muss, wurde bereits erklärt und kann nun vertieft werden: Es ist die Drehung der Schulterebene um die Körperachse (im Bild Nr. 1 bzw. gelb hervorgehoben) bei festem Halt im Becken* (im Bild Nr. 3 bzw. rot hervorgehoben).
Alltags-Training Tanz-Haltung

Tanz-Haltung & Korrekturen; Bild: Exner
Für gutes und harmonisches Tanzen ist eine gute Tanz-Haltung eine Voraussetzung: Nur wer eine gute Grundhaltung hat, kann im Oberkörper frei rotieren, sein Becken leicht drehen und wirkt optisch weder abgeknickt noch verkrampft. Der moderne Alltag – für viele eine Tätigkeit im Büro, an Maschinen bzw. an Computern – erschwert jedoch eine gute Haltung. Zahlreiche Muskeln des Körpers neigen daher zur Verkürzung oder Überdehnung. Wer im Alltag seine Haltung und Fitness für das Tanzen trainiert, führt einen gesunden Ausgleich herbei.
Hier eine Anleitung, worauf ihr als Tänzer und Tänzerinnen auch im Alltag bei eurer Haltung und Fitness immer wieder achten könnt (“Alltags-Training”). Die aufrechte und gute Haltung kann nämlich fast immer und überall bewusst gemacht, ein wenig korrigiert und so ein auch „trainiert“ werden.
I. Oberkörper- und Kopf-Haltung
- Kopf aus der Wirbelsäule heraus nach oben strecken (Fehlerfinder: Kein Kinn hoch)
- Die Rückenwirbelsäule im Brustbereich gerade und nach innen … gleichzeitig:
- Die Schulterblätter durch einen Muskeltonus nach unten/hinten bewegen … was zugleich bewirkt …
- dass sich der Brustkorb leicht hebt und stabil vor der Wirbelsäule und dem Becken getragen wird.



